institut für medien und pädagogik

Wir sind der Partner der Jugend- und der Bildungsarbeit in allem, was mit Medien und Pädagogik zu tun hat. Von Mainz, Koblenz und Trier aus sind wir das ganze Jahr im ganzen Land unterwegs, machen Angebote für Fachkräfte und reagieren auf deren Anforderungen - mit pädagogischer Kompetenz und mit Technikwissen.

Details zeigen/verbergen

Unsere Angebote an die Jugend- und die Bildungsarbeit haben wir in drei Bereiche gegliedert: Unsere festen, inhaltlich wie technisch genau definierten Projekte, die langfristig und mit extremer Zuverlässigkeit eine solide Basis für Kooperationen bilden. Unsere freien und jährlich neu zusammengestellten Angebote zur Fortbildung für Fachkräfte. Und unsere grossen Unternehmungen, die immer wieder für bundes- und landesweite Aufmerksamkeit sorgen. Daneben und dazwischen sind alle Formen der Kooperation denkbar - wenn dabei unsere Kompetenz in Medien oder in Pädagogik zum Einsatz kommt.

Unsere Projekte:

lokal-global - der Zugang zu digitalen Medien für die Jugendarbeit 
DiG.iT - digitale Medienproduktion in der Jugendarbeit
m.part - Partizipation mit mobilen Medien

Unsere Angebote:

Fortbildungen für Fachkräfte
Zertifikatskurse "Medienbildung in der Jugendarbeit"

Unsere grossen Unternehmungen:

video/film tage, seit mehr als 30 Jahren mit dem screening eines der großen bundesweiten Nachwuchsfestivals und mit dem filmcamp eine der attraktivsten Möglichkeiten, Filmproduktion zu lernen.
Popcorn im Maisfeld - die große Kinderfilmtour durch Rheinland-Pfalz
jugend.rlp - das Fachkräfteinformationssystem für die Jugendarbeit

Das Team Medienpädagogik lernen Sie hier kennen:  wir|tun was... und unsere Projekte können Sie hier verfolgen: aktuelles

Offen für Anregungen

Alle unsere Projekte sind interaktive Projekte: Wir bringen die Geräte und unsere Erfahrung, die Kolleginnen und Kollegen in der Jugendarbeit machen das Programm zusammen mit ihren Kindern und Jugendlichen und mit uns. Für Anregungen, Programmideen und Austausch mit anderen medienpädagogischen Projekten sind wir immer zu haben:

Kontakt: 06131.143839 | paedagogik(at)medien.rlp.de

was wir tun und warum wir es tun

Unser Selbstverständnis - Medienpädagogik ist ein eigenes Kompetenzfeld innerhalb der Pädagogik

Medienpädagogik ist keine Notfallmedizin gegen die vermuteten negativen Wirkungen der Medien. Medienpädagogik ist auch nicht auf die Vermittlung von Medienkompetenz zu reduzieren. Sie ist ein eigenes Kompetenzfeld der Pädagogik, in dem zu den Zielen und Arbeitsweisen der Pädagogik noch eine spezielle Kompetenz hinzukommt: der Umgang mit Medien.

Details zeigen/verbergen

Medien in pädagogischen Prozessen gestalten, mit Medien Prozesse in Gruppen und gemeinsame Auseinandersetzungen mit Themen auslösen, etwas über Medien lernen, mit Medien lernen - das sind die vier zentralen Arbeitsbereiche der Medienpädagogik.

 

Medienpädagogik erfordert spezielles Wissen und braucht die grundlegende pädagogische Kompetenz

Wer heute in der Jugendarbeit tätig ist, kann es gar nicht umgehen, auch medienpädagogisch zu arbeiten. Aber nicht jeder kann seine pädagogische Kompetenz durch Expertentum in der Medienpädagogik ergänzen. Deshalb haben wir eine Struktur aufgebaut, die in Rheinland-Pfalz einerseits Fachkräften die Möglichkeit bietet, sich in Einzelbereichen fortzubilden.

Andererseits wissen wir aber auch, dass die Hürde zum eigenen pädagogischen Medienprojekt immer hoch ist und eigentlich nicht mit einem Tageskurs als Anlauf übersprungen werden kann - man ist ja auch nicht nach einem Tag Schulung gleich als Abenteuerpädagoge fit. Deshalb bieten wir auch die Zusammenarbeit vor Ort an, bei gemeinsamen Projekten mit Kindern und Jugendlichen.

 

Unser Weg in Rheinland-Pfalz: Pädagogische Arbeit vor Ort mit Medienprojekten unterstützen

Dabei ist es uns wichtig, dass das Projekt vor Ort ein Projekt der Jugendarbeit vor Ort ist und nicht ein Projekt der eingeflogenen MedienpädagogInnen. Denn Jugendarbeit ist ein langfristiges Geschäft. Sie braucht durchaus hin und wieder Events und Highlights, sie braucht manchmal auch das technische, gestalterische und pädagogische Wissen, das Medienpädagogik ausmacht. Aber sie braucht vor allem das beharrliche Sich-Kümmern.

 

Unser Ziel: Die Förderung von Kindern und Jugendlichen

Deshalb, und da sind wir wieder beim Anfangssatz, gibt es auch selten speziell medienpädagogische Antworten auf die regelmäßig auftauchenden Panikmeldungen aus den medialen Abgründen. Medienpädagogik in der Jugendarbeit ist zuerst Förderung von Kindern und Jugendlichen, und in diesem Prozess fördert sie auch Medienkompetenz.

Wenn Kinder und Jugendliche sich in den Medienwelten verlieren, wenn sie gar zu Tätern oder zu Opfern werden, ist schnelle Intervention erforderlich. Aber das Ziel pädagogischen Handelns sind Bildung und Erziehung, und das sind langfristige Prozesse, in denen Medien eine zunehmende Wichtigkeit haben. Hier hat Medienpädagogik ihren Platz, hier ist sie eine Fachdisziplin, die in pädagogischen Kontexten wie Jugendarbeit und Schule wichtige Erfahrungsbereiche öffnen kann, spannende Projekte inszenieren und pädagogische Prozesse befeuern kann.

Deshalb hat Medienpädagogik viel zu bieten, sowohl von ihrem pädagogischen Potenzial wie von der hohen Attraktivität medienpädagogischer Projekte für Kinder und Jugendliche her.

 

Die vier Arbeits- und Wirkungsbereiche der Medienpädagogik

Was Medienpädagogik zu bieten hat, haben wir für uns in die vier am Anfang genannten Bereiche gegliedert:

. Medien selbst produzieren: In aktiver Medienarbeit Filme, Fotostories, Hörspiele, Internetseiten, Computerspiele gestalten.
Aktive Medienarbeit will mehr als Technik kreativ nutzen. Sie will mit Gruppen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Produktionsprozesse inszenieren. Am Ende steht immer ein Produkt, aber auf dem Weg dorthin macht die Gruppe wichtige Erfahrungen – über sich, über die Medien, über Technik, über Ästhetik. Und meist auch noch über das Thema, zu dem sie ihren Film, ihr Hörspiel, ihre Fotostory gemacht hat.

. Medien pädagogisch nutzen: Mit Medienprojekten Prozesse in Gruppen auslösen.
Wenn wir Medienprojekte mit Gruppen machen, lösen wir immer Prozesse aus: Prozesse der Verständigung in der Gruppe (man muss ja immer zusammenarbeiten, also sich einigen, absprechen, koordinieren), und Prozesse der Verständigung über Themen (von Fotostory über Film bis Educaching-Route: beim Gestalten von Medieninhalten muss man immer über die Inhalte nachdenken, über Positionen und Darstellungsweisen einen Konsens herbeiführen). Sowohl für die Auseinandersetzung einer Gruppe mit sich selbst wie für die Auseinandersetzung mit Themen sind Medienprojekte wunderbare Anreger.

. Medien verstehen: Information, Aufklärung, Hintergrundwissen - wie die Medien funktionieren und wie man ihnen souverän gegenübertritt.
Die Gefahren der Medien werden oft beschworen. Medienpädagogik kann der periodisch auftretenden Panik etwas entgegensetzen: Von den einfachen Regeln des Verhaltens bis zu den komplexen Sicherheitseinstellungen der Betriebssysteme und der Netzwerke – nichts ist ein Hexenwerk, alles ist versteh- und lernbar. Man muss die richtigen Fragestellungen und die richtigen Vermittlungsmethoden haben.

. Medien erleben: Sehen, hören, genießen, verarbeiten, verstehen – Medien als Mittel in Bildungsprozessen.
Mit Kindern Filme sehen, darüber diskutieren, das Gesehene in Spiele und Kreativaktionen umsetzen. Mit Jugendlichen Computerspiele zum sozialen Erlebnis machen. Es gibt viele Möglichkeiten, Medien zum Ausgangspunkt von pädagogischen Inszenierungen und zum Auslöser von Bildungsprozessen zu machen. Ausgangspunkt heißt aber nicht Mittelpunkt, denn pädagogische Projekte der rezeptiven Medienarbeit haben immer Wissen, Weltorientierung und Persönlichkeitsbildung zum Ziel.

 

Ziel: Persönlichkeitsentwicklung - Nebenprodukt: Medienkompetenz

Medienpädagogik stärkt immer Medienkompetenz. Aber es ist nicht der Bewertungsmaßstab für medienpädagogische Projekte, wie viele der Punkte in den Definitionsmatrixen von Medienkompetenz als erfüllt abgehakt werden können.

Viel wichtiger ist die Frage: Was hat das Projekt zur Entwicklung der TeilnehmerInnen beigetragen?

Albert Treber

wer es tut

Unser Team besteht aus Menschen, die mit Pädagogik etwas anfangen können und die gerne und gut mit Technik umgehen. Und die darüberhinaus noch viel von Medieninhalten und Mediengestaltung verstehen. Medienpädagogen eben.

Details zeigen/verbergen

Oder das, was wir darunter verstehen: Das technische und ästhetische Handwerk beherrschen, vermitteln können, organisieren können, und mit Engagement in der Pädagogik aktiv sein. Deshalb arbeiten bei uns Leute, die (teils professionelle) Erfahrung in der Medienwelt verbinden mit Erfahrung in der Jugendarbeit.

Unsere Projekte werden gefördert von:

Kontakt zum Team Medienpädagogik

medien.rlp - Institut für Medien und Pädagogik e.V.
Team Medienpädagogik

Petersstrasse 3
55116 Mainz
Telefon: 06131 - 143839 / 40 / 41
paedagogik(ät)medien.rlp.de

 

 

Mario von Wantoch-Rekowski
Tel. 06131.143839
mw(ät)medien.rlp.de

Annika Müller
Tel. 06131.6933734
am(ät)medien.rlp.de

Philipp Schumacher
Tel. 06131.143841
ps(ät)medien.rlp.de

Thea Rohn
Tel. 06131.143840
tr(ät)medien.rlp.de

Frank Temme
Tel. 06131.6933733
ft(ät)medien.rlp.de

Gina Reif
Tel. 06131.6933733
gr(ät)medien.rlp.de